Bootfahren
Auf dem Wasser wird es still im Kopf. Am liebsten bin ich auf dem Rhein vor der Düsseldorfer Kulisse unterwegs – und wann immer es sich ergibt, auch auf dem Meer.
Schön, dass Sie hier vorbeischauen! Wenn ich nicht gerade mit Kunden spreche, finden Sie mich am liebsten auf dem Wasser, am Herd oder irgendwo unterwegs. Dort lade ich meine Batterien auf – und dort entstehen oft die besten Gespräche.

Auf dem Wasser wird es still im Kopf. Am liebsten bin ich auf dem Rhein vor der Düsseldorfer Kulisse unterwegs – und wann immer es sich ergibt, auch auf dem Meer.
Kochen ist für mich gelebte Gastfreundschaft: gute Zutaten, etwas Zeit und Menschen, die gern lange am Tisch sitzen bleiben. Ob Oktopus, Paella oder ein gutes Steak – ich probiere gern Neues aus.
Bergsee, Mittelmeer oder Altstadtgasse: Neue Orte machen mich neugierig. Und meistens bringe ich von unterwegs auch eine Idee für die eigene Küche mit nach Hause.
Mit 20 habe ich mich für zwei Jahre bei der Deutschen Marine verpflichtet – als Maat in Kappeln an der Schlei. Die Liebe zum Wasser ist geblieben: Heute bin ich, so oft es geht, mit dem Boot unterwegs.
Einst habe ich das Olivenöl einer griechischen Kooperative aus der Nähe von Korinth in den deutschen Handel gebracht. Gutes Olivenöl ist bis heute die Basis meiner Küche.
Mein Name hat eine kleine Geschichte. Meine Oma hat sie mir erzählt. Sie beginnt hoch zu Ross und endet mit einem Federstrich.
Dragoner waren berittene Soldaten: schnell im Sattel, im Gefecht oft zu Fuß. Der Begriff kam aus Frankreich zu uns. Benannt waren sie vermutlich nach ihrer Feuerwaffe, dem „dragon“, also dem Drachen.
Viele Familiennamen gehen auf Berufe zurück, etwa Schmidt, Müller oder Becker. Naheliegend ist, dass auch einer meiner Vorfahren Dragoner war und die Familie so zu ihrem Namen kam. Belegt ist das nicht, aber es passt.
Dann kam der Gang zum Standesamt. Wann und wo genau, weiß heute niemand mehr. Meine Oma erzählte: Der Beamte hat sich verschrieben, und aus dem D wurde ein B. Seitdem heißen wir Bragoner.
Ein kleiner Schreibfehler hat uns einen ziemlich seltenen Namen geschenkt. Und vielleicht auch ein bisschen vom Dragoner: Ich bin gern in Bewegung und packe lieber an, als lange zu zögern.
„Ein Buchstabe, ein Federstrich – und unsere Familie hatte ihren ganz eigenen Namen.“
Der Name geht vermutlich auf die Feuerwaffe „dragon“ zurück – französisch für Drache.
Ursprünglich waren Dragoner berittene Infanterie: Das Pferd brachte sie schnell ans Ziel, gekämpft wurde meist zu Fuß.
1972 löste die Schweiz ihre letzten Dragoner-Schwadronen auf – die letzte echte Kavallerie Europas.
Historische Angaben nach Wikipedia, Artikel „Dragoner“. Die Familiengeschichte ist mündlich überliefert.
Ein paar Augenblicke, die mir viel bedeuten. Klicken Sie auf ein Foto, um es groß zu sehen.


























